Endlich frei!

„Da gibt es mehr im Leben als Arbeiten, Partnerschaft, Familie, Freunde, Feiern und Vergnügen.“

Das war mir, wie so vielen anderen Menschen auch, nicht immer klar. Also habe ich, wie viele andere auch, darin meine Erfüllung gesucht.

Klar, was bleibt einem auch übrig, wenn das alles ist, was man kennt?

Ich dachte, wenn ich erstmal dies oder jenes erreicht habe…dann hab‘ ich es geschafft, und mein Leben wird perfekt sein…

Doch mit jedem zusätzlichen Erfolg, mit jedem erlebten Abenteuer, wuchsen zwar Inhalt und Erfahrungen in meinem Leben. Aber das Gefühl von Lebendigkeit blieb gleich, oder sogar auf der Strecke.

Es fehlte die echte Sache. Nicht irgendein flüchtiges Vergnügen, sondern eine tiefe Lebensfreude, eine tiefere Erfahrung des Lebens – egal, wie ich es nenne. Wenn ich allein war, spürte ich es genau. Das Gefühl, dass alles irgendwie nicht genug ist. Kennst du dieses Gefühl?

Eine unlogische Unzufriedenheit

Kennst du sie auch, diese scheinbar ganz unlogische Unzufriedenheit? Ich fühlte mich manchmal sogar schlecht deswegen…denn eigentlich hatte ich doch alles, so dachte ich. Ich bin reicher als der größere Teil der Weltbevölkerung!…und trotzdem ist es nicht genug?! Doch die Essenz des Lebens kümmert sich nicht um Vergleiche.

Wenn wir beschäftigt sind, spüren wir sie natürlich nicht, diese Unzufriedenheit. Dann haben wir keine Zeit dafür. Und deshalb sorgen viele Menschen dafür, dass sie rund um die Uhr beschäftigt sind. Denn sie verstehen dieses Gefühl nicht. Und es macht ihnen Angst.

Nur manchmal, da zwingt uns das Leben dazu, eine Zeit lang nicht ganz so beschäftigt zu sein…zum Beispiel wenn wir uns ein Bein brechen. Für länger ins Krankenhaus müssen. Oder das Internet ausfällt.

Manchmal zwingt uns das Leben, inne zu halten. So war es auch bei mir.

Von selbst erschaffenen Krisen

Diese Zeit damals schien mir wie die Hölle auf Erden. Doch mit ihr begann die lehrreichste Zeit meines Lebens, wofür ich heute zutiefst dankbar bin.

Ja, ich bin dankbar für jene Zeit von Depressionen, Angstzuständen, Verwirrung und Selbstzweifeln. Denn sie hat mich geführt auf einen ganz neuen Weg – einen Weg tiefer Lebensfreude.

Dass ich überhaupt erst in diese innere Krise geraten bin, das habe ich ganz allein mir zuzuschreiben. Nur wusste ich das damals noch nicht. Ich dachte, es sind die Umstände, meine Persönlichkeit, die Anderen, die Welt.

Überhaupt glaubte ich so viel Unsinn, was mir damals natürlich logisch erschien. Ich wusste noch nicht, dass ich allein meine innere Erfahrung des Lebens erschaffe.

Bedrückt durch das Leid begab ich mich also auf die Suche. Die Suche nach Erleichterung und Lebensfreude. Die Suche nach einer Lösung.

Tiefe Lebensfreude

Mein Weg führte mich durch Unmengen von Theorien und Übungen aus Psychologie, Philosophie, Buddhismus. Ich las Unmengen an Büchern, und verschlang nur so die Reden von bekannten und weniger bekannten Lehrern und Coaches.

Ich probierte alles aus, was für mich Sinn ergab – und manchmal sogar Dinge, die keinen Sinn ergaben. Denn mir wurde immer klarer, dass es da eine ganze Welt gibt, die ich nicht verstehe. Wie also könnte ich urteilen über Sinn und Unsinn?

Nur weil ich etwas unlogisch finde, muss es nicht heißen, dass es nicht funktioniert. Überhaupt ist unsere Logik oft hinderlich auf diesem Weg – denn sie fußt immer auf unserem begrenten Verstehen und eventuell auch auf Falschheiten, die wir tief verinnerlicht für wahr halten.

Es gab für mich keinen Zweifel, dass ich auf dem richtigen Weg war. Ich spürte es. Und mehr denn je war ich getrieben von einer inneren Sehnsucht danach, aus dem vollen Brunnen des Lebens zu trinken. Nur wurde mir immer mehr bewusst, dass dieser Brunnen nicht dort draußen war – sondern in mir selbst.

Auch Umwege und Rückschläge gehörten dazu. Doch das machte nichts. Immer mehr spürte ich, dass eine ungekannte Lebensfreude mein Sein erfüllt, und das ohne Grund im Außen.

So führte über die Jahre eins zum anderen.

Und ich fand mich wieder in einem zutiefst erfüllenden Gefühl von Glück und Freiheit. Dabei hatten sich die Umstände meines Lebens gar nicht groß verändert. Doch die Erfahrung meines Lebens – sie war völlig transformiert.

Teils waren diese Gefühle so intensiv, dass mir Tränen aus Freude in die Augen stiegen. Ich fühlte mich frei von allen Lasten, die ich mir sonst stets selbst auferlegte.

Ich konnte diese Erfahrung nicht verstehen. Doch das war mir egal.

Ich war einfach dankbar. Ein zutiefst lebendiger Geist fragt nicht nach dem Sinn seiner Erfüllung.

Die wirre Welt, die es nicht gibt

Nach und nach erst habe ich begriffen, dass es immer ich war, der meinem Glück im Wege stand. Ich erschuf eine Welt in meinem Kopf, die es gar nicht gab, und lebte darin.

So wurde ich unempfänglich für das echte Leben und die Realität.

Und so geschieht es uns allen – auf die ein oder andere Weise.

Wir verlieren uns in einem Gewirr von Gedanken und Gefühlen. Wir verlieren die Perspektive, und unsere Klarheit. Und dann denken wir, dass Leben und Leiden Hand in Hand gehen.

Woran wir dann aber wirklich leiden, ist nicht das Leben.

Wir leiden an unseren Interpretationen des Lebens, die außer Kontrolle geraten sind.

Ich fühle mich heute freier und glücklicher denn je.

Doch mein Weg ist damit nicht zu Ende.

Und auf dieser Seite möchte ich dich mitnehmen.

Ich möchte mit dir teilen, was für mich funktioniert hat.

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